Aktuelles und Wichtiges

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Der Seniorenbeirat der Stadt Rhede bietet in Zusammenarbeit mit der Deutschen Verkehrswacht ein Fahrsicherheitstraining für Jung und Alt an. Das Programm gilt für Autofahrer ohne Altersbegrenzung. Das Programm wird von sorgfältig ausgebildeten Fahrsicherheitstrainern geleitet.

 

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Alle, die derzeit mit Bus und Bahn unterwegs sind, können im Nahverkehr das 9-€-Ticket nutzen ... und die Menschen tun es! „Das ist gar kein Wunder“, so Karl-Josef Büscher, Vorsitzender der LSV NRW, „...denn allein der Preis und die einfache Anwendung machen diese wün- schenswerte Nutzung des Nahverkehrs für eine klimafreundliche und teilhabeorientierte Mobi- lität für viele Menschen erst möglich!“
Das 9-€-Ticket zeigt uns insbesondere in unserem Bundesland und im ganzen Land: Ein ein- heitliches, preiswertes Ticket ist tatsächlich machbar! Wer hätte das gedacht bei den in NRW auch von uns schon lange Zeit kritisierten, dennoch gehüteten „Zollgrenzen“ im Nahverkehr?
Mehr noch, ein einheitliches Ticket ist sogar bundesweit möglich. Das ist ein toller Erfolg, den dieses Ticket zeigt, und der gilt auch, wenn die Infrastruktur der Schiene wegen jahrzehntelan- ger Vernachlässigungen und massiven Einsparungen aufgrund von Börsenfantasien jenseits einer Orientierung an Kundinnen und Kunden kaum mithalten kann. Der Erfolg des 9-€-Tickets bei den Menschen zeigt diese Mängel besonders deutlich. Hier gibt es viel zu tun!
Wir fordern, und das schon seit vorgestern, dass ein 365-€-Ticket für alle jeweils für ein Jahr eingeführt wird. Aus der Praxis dieses Tickets lernen, heißt: Umsetzung in die Praxis und zwar so schnell wie möglich! Es darf nicht passieren, dass das 9-€-Ticket eine einmalige Angelegen- heit ohne gute, zeitnah erfahrbare Folgen für Mensch und Klima bleibt. Das darf auch deshalb nicht passieren, weil Politik sich damit als handlungsunfähig darstellen würde.
Karl-Josef Büscher Vorsitzender der Landesseniorenvertretung NRW e.V.

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Die Landesseniorenvertretung Nordrhein-Westfalen (LSV NRW) hatte vor der Landtagswahl eindring- lich an die Politik appelliert, für die Zukunftsgestaltung die Vielfalt des Alters, die besonderen Prob- leme und auch die Potenziale von älteren Menschen im Blick zu haben. Der sogenannte „Zukunftsver- trag“, das heißt der Koalitionsvertrag der neuen schwarz-grünen Landesregierung, ist ein starker Dämpfer für die Erwartungen der LSV NRW. „Wir hatten im Mai deutlich gemacht, dass wir z. B. in den Bereichen bezahlbares, barrierefreies Wohnen, Mobilität und gesellschaftliche Teilhabe in Zeiten der Digitalisierung oder auch der Bekämpfung der Altersarmut wirklich entscheidende Schritte von der neuen Regierung erwarten“, kommentiert Karl-Josef Büscher den Koalitionsvertrag. Sein Fazit: „Un- sere Erwartungen wurden in keiner Weise erfüllt.“
Die über 65-jährigen sind mit rund 20 % zahlenmäßig die zweitstärkste Bevölkerungsgruppe in NRW. Büscher sieht die Älteren als völlig unterrepräsentiert an im Basispapier der Landesregierung. „Der den Seniorinnen und Senioren gewidmete Passus im Koalitionsvertrag entspricht mit insgesamt acht Zeilen in einem Werk von über 7.000 Zeilen sicher nicht dem Stellenwert der Altersgruppe für das ge- sellschaftliche Leben in NRW“, kritisiert Büscher.
Konkret fordert er die Landesregierung auf, angesichts von galoppierender Inflation und exorbitant ge- stiegenen Energiekosten darauf hinzuwirken, dass auch nicht erwerbstätige Rentnerinnen und Rent- ner Ausgleichszahlungen erhalten. Denn etwa ein Viertel der über 1,8 Millionen Rentenempfänger in NRW verfüge nur über einen Rentenzahlbetrag von unter 1.200 EUR.
„Soziale Teilhabe ist aber nicht nur eine Frage des Geldes. Wir brauchen dringend eine vom Land koordinierte Schulungsinitiative für den Gebrauch von digitalen Geräten und Medien speziell für Ältere“, fordert der LSV-Vorsitzende. Das auch von Kommunen oder der Kreis- und Landesebene ausgeweitete Online-Angebot zur Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes gehe sonst an großen Teilen der Bevölkerung über 65 Jahre vorbei. Etwa 3,5 Mio. Menschen dieser Altersgruppe in Deutschland nutzen das Internet weder gezielt noch wissentlich mittelbar, sie können damit auch von staatlichen Internetangeboten nicht erreicht werden.
Nicht zuletzt erwartet Büscher, dass gesicherte Mobilität für Ältere und bezahlbares Wohnen in alten- gerechten Wohnungen als System verstanden wird. Barrierefreie Wohnungen im Nahbereich von not- wendiger Geschäfts- oder Gesundheitsinfrastruktur erhöhen den Selbstversorgungsgrad auch von mobilitätseingeschränkten Personen. Dabei gilt es, durch den verstärkten Ausbau von Radwegen ins- besondere die Sicherheit für ältere Pedelec-Nutzer zu erhöhen. In 2021 war ein Plus von 22 % bei Pe- delec-Unfällen gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen, drei Viertel der 32 tödlich Verunglückten wa- ren über 65 Jahre.
Karl-Josef Büscher Vorsitzender der Landesseniorenvertretung NRW e.V.

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Der bereits seit 2020 laufende umfangreiche Umbau im Klärwerk soll u.a. dazu führen, dass die Anlage weniger Strom verbraucht und sich weitgehend selbst versorgen kann. Der alte Faulturm ist bereits durch einen Neubau aus Edelstahl ersetzt. Derzeit wird wird der Bau eines neuen Belebungsbeckens vorbereitet. Bei diesem aktuellen Stand der Arbeiten wird vom Seniorenbeirat  eine Führung angeboten

Am Samstag, 16. Juli um 10.00 Uhr zeigen Klärwerksleiter Ralf Dückerhoff und Jens Schröer vom Fachbereich Betriebe und Immobilien den Teilnehmern die Funktionsweise der Anlage und welche Arbeiten noch anstehen.

Anmeldungen nehmen Bernd Tielkes ( TEL.: 02872/807525 ) und Willy Dalhaus (TEL.: 0176-24317358) entgegen.

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Bei der Versorgung pflegebedürftiger Menschen wird vor allem eine Betreuungsform wird immer beliebter: die Beschäftigung einer ausländischen Haushalts- und Betreuungskraft, die sich in den eigenen vier Wänden um die pflegebedürftige Person kümmert.
 
Der Pflegewegweiser NRW bietet seit 2018 Informationen und kostenlose Beratung zum Thema „Ausländische Haushalts- und Betreuungskräfte in Privathaushalten“.
 
*NEU* VIDEO-BERATUNG
 
Seit Juli 2022 beraten unsere Juristinnen Sie im vertraulichen Vier-Augen-Gespräch zu allen Fragen rund um ausländische Haushalts- und Betreuungskräfte, z.B.
- Ist diese Betreuungsform für Ihre persönliche Situation geeignet?
- Welche grundsätzlichen Überlegungen sollten Sie anstellen?
- Wie sieht es mit der Finanzierung aus? Welche Kosten fallen an?
- Haben Sie ein Vertragsangebot einer Agentur und Fragen dazu?
- Haben Sie Ärger mit einer Agentur?
 
Die Video-Beratung ist auch in digitaler Form individuell, anbieterneutral und kostenfrei. Wichtige Informationen können direkt über den Bildschirm geteilt werden.
Die nächsten Termine für die Beratung per Video-Gespräch finden Sie hier:
Alternativ bietet der Pflegewegweiser NRW auch eine telefonische Beratung zum Thema an.
Unter der Rufnummer 0211 3809 400 sind wir für Sie erreichbar, immer
montags von 14:00 - 16:30 Uhr
mittwochs von 10:00 - 12:00 Uhr
mittwochs von 14:00 - 16:30 Uhr
 
Außerhalb dieser Zeiten ist ein Anrufbeantworter geschaltet, der regelmäßig abgehört wird. Wenn Sie möchten, hinterlassen Sie uns eine Nachricht mit Telefonnummer. Wir rufen gerne zurück.
 
 
Ausführliche Informationen finden Sie auch in der Broschüre „Ausländische Haushalts- und Betreuungskräfte in Privathaushalten“, die Sie hier kostenfrei herunterladen können.
 
 
Online-Seminar: Der Pflegewegweiser NRW bietet auch Online-Seminare zum Thema "Ausländische Haushalts- und Betreuungskräfte in Privathaushalten" für Ratsuchende. Das nächste kostenlose Seminar findet statt am 4. August 2022 von 11-12 Uhr.
Hier geht's zur Anmeldung:
 
 
Wir freuen uns, wenn Sie die Informationen an Ratsuchende und Interessierte in Ihrer Kommune weiterleiten.
Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung.
 
Ihr Team des Pflegewegweiser NRW